Installationsschachtverfüllung

 

 

Bei dem durch die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen (GWH) beauftragten Bauvorhaben handelte es sich um Brandschutzsanierungsarbeiten von Installationsschächten im Sanitär- und Küchenbereich in Mehrfamilienhäusern.

Ebenso umfassten die Arbeiten in Darmstadt/
Kranichstein die Erneuerung und Demontage veralteter Schächte und Sanitäranlagen sowie das Verfüllen der Schächte mit Rockwool Fire Safe und die Ertüchtigung der Absperrvorrichtungen.

Die Sanierungsmaßnahmen erstreckten sich über 12 Wohnhochhäuser mit bis zu 16 Stockwerken. Je Haus und Etage befinden sich drei Wohneinheiten, in denen die Brandschutzmaßnahmen durchgeführt wurden. Die Räume blieben während der Ausführungsarbeiten durchgehend bewohnt.

Da die Schächte nicht oder nur sehr schwer zugänglich waren, wurden diese geschossweise mit Dämmflocken brandschutztechnisch geschottet. Hierbei diente das bauaufsichtlich zugelassene und zertifizierte Einblassystem Rockwool Fire Safe zur Verfüllung der Schachtkonstruktion. Die Mehrfamilienhäuser wurden grundlegend bautechnisch saniert.

Bis zu 15 Monteure der svt Brandschutz GmbH waren zeitgleich vor Ort im Einsatz und modernisierten die auf knapp 1.000 m3 Schachtvolumen innenliegenden Installationsschächte und Absperreinrichtungen gegen Brandübertragung an Lüftungsanlagen. Die bestehenden Abluftelemente wurden durch den Einbau von Kaltrauchsperren und Nachrüstung von Kalziumsilikatplatten zusätzlich ertüchtigt.

845 Kaltrauchsperren wurden eingebaut, eine De-/Remontage von 220 WC-Anlagen vorgenommen und 800 vorhandene Kalt-/Warmwasserzähler unter den Küchenzeilen und in den Bädern versetzt. Darüber hinaus wurde die Demontage und Entsorgung von alten und die Montage 620 neuer Schachtverkleidungen auf einer Fläche von 1.600 m2 erfolgreich durchgeführt. Einen weiteren Schwerpunkt stellte die De-/Remontage von Küchenmöbeln dar, wofür ca. 1.700 Arbeitsstunden benötigt wurden. Alle Gewerke mussten koordiniert werden und nur durch die enge Abstimmung mit den beteiligten Baufirmen war die konsequente Einhaltung des Arbeitsablaufes möglich. Die Wasserentlüftungsventile mussten vor der Demontage der Schächte entfernt werden, dies beinhaltete auch das Abstellen der Hauptwasserzufuhr in den Wohnungen.

Abwasserleitungen und Hauptwasserrohre wurden auf den neuesten Stand der Technik gebracht.